Freitag, 19. Juni 2009

Dasselbe in Gut

Es bleiben doch immer ein paar Reste übrig, und wenn es nur ein halber Apfel ist. An einer Stelle habe ich mein Süsskartoffelgericht schonmal angekündigt denke ich. So wird es gemacht (z.B.): Am Vorabend eine Tasse Buchweizen mit Wasser bedeckt einweichen lassen. Zur Vorbereitung pro Person eine Süsskartoffel nehmen, in zwei Hälften schneiden, gründlich mit Olivenöl bepinseln. Auf ein Backlech geben und bei 200°C ausbacken. Bei meinem Backofen nehme ich neuerdings 160-180°C und lasse sie dafür etwas länger drin. Süsskartoffeln müssen weder gesalzen noch geschält werden, die Schale kann mitgegessen werden oder man löffelt das Fruchtfleisch zum Essen heraus. Ich esse sie immer mit, sie schmeckt knackig-krustig und ist der leckerste Bestandteil der Mahlzeit (Wie die Haut beim Hähnchen). Für die Buchweizenpfanne ein bis zwei Blätter Mangold entstielen, vom Stiel den Strunk entfernen, und sie (wie z.B. Sellerie) in Scheibchen schneiden. Die Blätter jedoch davon getrennt in grobe Streifen schneiden. In einer großen Pfanne die Scheibchen in Olivenöl gründlich dünsten, denn Mangold ist ein sehr ballaststoffreiches Gemüse. Dann den Buchweizen mit dem restlichen Einweichwasser zugeben, soviel Wasser aufgiessen, dass es etwa daumennagelbreit über dem Essen ist. Wenn das Wasser kocht, die Mangoldblätter zugeben, die auf ein Minimum zusammensinken werden. Ich gebe noch einen halben Apfel dazu. Buchweizen sieht mit Mangoldstreifen sehr elegant aus, man kann nun in jede Richtung würzen, die einem beliebt. Ich hebe den Eigengeschmack mit etwas Salz und zwei Teelöffel Tamari (würzige Sojasoße). Man könnte auch noch gehackte Mandeln in einem Pfännchen rösten und zugeben, die hatte ich gerade nicht da. Oregano passt immer!
Ich habe extra an ein paar Kleckerchen für Janet gedacht! Einmal macht fleischlos doch auch glücklich, diese Mahlzeit schaut doch genauso aus wie die letzte. Nur ist die Leber http://tinyurl.com/lqckp2 braun, und die orangene Süsskartoffel ruft geradezu nach bunten Farben grünem Blattgemüse, allem was kontrastiert. Wo sind die Köchinnen mit Kindern? So ein Teller soll nach Spaß aussehen, die Kleinen kochen am besten gleich mit! Süsskartoffeln sind übrigens gut als Vorbeugung gegen Diabetes - allerdings nur, wenn man sonst nichts isst ;-)!
Ein Dessert gibt es bei mir jeden Tag, und sei es Mokkajoghurt!
Lesenswert: Heiden aus der Alpenküche Österreichs http://tinyurl.com/m9ljbo

6 Kommentare:

JANET hat gesagt…

mmh, also ich bekomme Hunger..ich möchte auch mal so lecker bekocht werden.

schönes Wochenende wünsche ich dir.

UND ich hab mal was zu den Brahma Kumaris veröffentlicht. Wenn der Standort in Hessen nicht soweit weg wäre, könnte ich das ja regelmäsiger machen aber ich fahr ja schon ne Stunde mit dem Auto und dann noch Chaosverkehr Frankfurt am Main..Berlin ist da easy mit den Öffentlichen. Naja ich glaub die würde es begrüßen wenn ich so einen Standort eröffnen würde in Darmstadt aber ich kann das irgendwie noch nicht.

Liebe Grüße
JANET

Maurulam hat gesagt…

Hab dich gerade gelesen in deinem Blog! Also, um für andere ein Fels in der Brandung zu sein, muss ich selbst auf festem Grund bleiben!

:-)

Mach du nur, du bist doch gut! Aber Janet, wieso solltest du allein einen Standort für eine gute Sache einrichten? Sowas macht man doch zusammen mit seinen Freunden, die dieselben Interessen haben.

Foersterliesel hat gesagt…

hmmm,
an Süßkartoffeln hab ich mich noch nie rangewagt, so geht das also! Und Mangold ,hmm, Dein Gemüseladen vor Ort ist wirklich gut sortiert.

JANET hat gesagt…

Ich bin noch nicht dieser Fels in der Brandung...Ich halte den Kurs und muss wach sein das fordert noch genug von mir...

Ich hatte mal eine Zeit, da war ich entspannt und klar..das habe ich irgendwie bewusst geschafft. Aber Schicksalsschläge und Richtungswechsel können einen ganz schön aus der Bahn bringen und gerade bin ich nur dabei mich in die Bahn zu bringen. UND dann sollte mich aber nichts mehr so leicht umhauen. Na ja man weis ja nie.

Maurulam hat gesagt…

Liebe Försterliesel,
ja, hier gibt es mehrere Läden, einmal die Vital Group, dann den Naturkost Keller und einmal die Woche glaube ich den Markt. Da gibt es einen Stand mit biologisch-dynamischem Jahreszeitengemüse.

Auch die normalen Supermärkte sind gut sortiert und führen genug Biogemüse, aber den Vorzug sollten wirklich die Händler direkt haben, weil dann die Transportkette kürzer und überschaubarer wird. So habe ich es jedenfalls vom normalen Reformhaus in dem Ort wo ich aufgewachsen bin gelernt.

Maurulam hat gesagt…

Liebe Janet,
dein Wort in Gottes Ohr!

Dieser Blog ist nicht verantwortlich für den Inhalt von Kommentaren oder verlinkten Seiten