Sonntag, 28. Juni 2009
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Freitag, 26. Juni 2009
Was nicht alles vorkommt
Mittwoch, 24. Juni 2009
Alles verändert sich
Sonntag, 21. Juni 2009
Reste
Daß ich trinken soll und essenGedicht von Friedrich RückertDaß ich trinken soll und essen,Essen, trinken, nach wie vor,Und dabei vergessen,Daß ich dich verlor!Doch das Stühlchen, wo du saßestMir zur Linken, stehet leer,Issest, wie du aßest,Mir vom Mund nicht mehr.Hingesetzt ist dir der TellerUnd darauf das Tüchlein rein;Auch vom SonntagskellerSteht dein Gläschen Wein.Immer blick’ ich, daß dein HändchenHeben es und leeren soll,Aber bis zum RändchenSteht es fest und voll.Voll ja muß ich alles sehen,Was mir leerer wäre gut,Voll mein Herz voll Wehen,Und im Auge Flut.
Friedrich Rückert
Samstag, 20. Juni 2009
Normales
Hier weiche ich das Getreide für morgen ein: zweidrittel der Tasse befüllen mit z.B. Hirse, mit Wasser auffüllen.
Freitag, 19. Juni 2009
Dasselbe in Gut
Donnerstag, 18. Juni 2009
Raum für Andersdenkende - kein Platz für Faschismus
Wenn ich einmal meine privat-persönliche Meinung loswerden soll, dann hierfür. Man kann auch Sympatisantin sein für eine gute Sache, Geld ausgeben etc. oder eben Werbung machen, aber für unsere Demokratie ist wichtig, dass Andersdenkende sich angstfrei bewegen können. Die NPD ist eine antidemokratische Partei. Deshalb: keine Einschüchterungen, und verdeutlicht es den Menschen die es sich auf die Fahne geschrieben haben.Mittwoch, 17. Juni 2009
Selbstgeschnetzelt
Leber (mhd. leber[e], ahd. lebera, wahrscheinlich zu leben, i.S.v. Sitz des Lebens; lat. iecur, grch. hepar). Das Organ galt im MA. als Sitz der Seele und der Lebenskraft, des Zorns, der Begierde, der Liebe und anderer Affekte. Nach der ®Säftelehre war die Leber Ort der zweiten Verdauung, Produktionsstätte von Blut sowie von gelber und schwarzer Galle, die in der Gallenblase bzw. in der Milz gespeichert wurden. Hildegard hält die Leber für ein Organ zur Aufnahme und Verteilung der Säfte: „Sed iecur est in homine quasi vasculum, in qod cor et pulmo atque stomachus succos suos effundunt, quos illud iterum in omnia membra refundit ...“ In der ma. Volksmedizin wurde Präparaten aus Tierlebern entsprechend hohe Wirksamkeit zugeschrieben: allgemein galt Leber als Mittel zu Dämonenaustreibung; Fischleber half gegen Augenleiden, Hundeleber bei Bisswunden, Eselsleber bei Epilepsie usf.
Dienstag, 16. Juni 2009
Zwischendurch
Freitag, 12. Juni 2009
Mehr Konfitüre
Was vielen nicht bewusst ist: wir sind hier Präsenz, d.h. gehen nur einmal am Tag nach draussen, treffen nur den inneren Kreis an Leuten, nur die die dazugehören. Darin besteht der Dienst, es gibt nicht viel äussere "Action". Das Gesichtsfeld beschränkt sich auf Wohnung und Marktplatz. Das kann nicht jeder langfristig, es gibt Kolleginnen, denen diese Art von Dienst zu schwer ist. Aber für uns hier passt es. Und jeder Blick aus dem Fenster ist schon ein Blick über eine gewisse Grenze hinweg, was für viele ein kleiner Schritt ist, ist für uns ein riesengroßer. Machen wir aber ab und zu gerne:
Meine Rechnung ergibt noch immer 1+1=2, aber die GLS Bank arbeitet für den großen Kreis - mit "gutem" Geld! Eigentlich geht es vor allem darum, die Perspektive einmal zu verändern, loszukommen von sich selbst und darauf zu kommen, was dasjenige was alle tun, Dienstleistungen die alle nutzen, bewirken für die Welt. So wachsen wir aus unserer kleinen Wohnung hinaus in die Welt.
http://tinyurl.com/mryc9r (Tagesspiegel-Artikel)
http://twitter.com/glsbank (Der GLS Twitter)
http://www.gls.de/ (Homepage)
Die ethisch-ökologischen Banken sind gelebte Demokratie. Dadurch, dass sie kulturell kreative Projekte möglich machen, tragen sie zur vielfältigen Gesellschaft für Deutschland bei. Die Schweiz hat eine solche Bank übrigens auch:
http://www.gemeinschaftsbank.ch/ (FG Basel)
So, und jetzt lasse ich mir unsere Kekse schmecken!
Dienstag, 9. Juni 2009
"Die Ecke"
Dies Um-Die-Ecke-Denken ist mir eine Nummer zu anstrengend für einen Stresstag mit Hausarbeit. Hier werden gerade die Fenster geputzt, das muss genug sein an meditativer Arbeit, im Licht in die Gedanken zu bringen.Dann stupse ich halt meine Freunde im Facebook an, zieh nach Slowenien um (aber nur an die österreichische Grenze) oder werde Fundamentalanthroposoph. Alles Trost, und nur im Urlaub möglich. Aber so ist eben die Emanzipation der Frau fortgeschritten, da geht sie hin. Um die Ecke.
Sonntag, 7. Juni 2009
Joseph Beuys - Sonne Statt Reagan (1982)
Für den morgigen Umzug wünsch ich uns allen das! Viel Vergnügen und schöne Ferien allerseits!
Samstag, 6. Juni 2009
Licht
Man lässt sich kriegen oder auch nicht. Das ist die einzige Entscheidung die möglich ist.
Die Rosen in unserem Garten sind echt. Genauso auch ein Licht das wir anzünden, es ist echt. Oder auch die Narzissen im Keukenhof, wir erinnern uns sehr gut: http://tinyurl.com/od42kt. Blumen sind lebendige Wesen, sie schlürfen das Wasser, sie atmen durch ihre Blätter, sie öffnen sich morgens und schliessen abends die Köpfchen um schlafen zu gehen. Sie werden aber durch nichts dazu gekriegt es zu tun oder zu lassen. Sie tun es einfach. Versteht ihr was ich meine?
Sie brauchen keine Gebrauchsanleitung zum Glück, und auch keine Religion dazu. Auch der Hund von JN brauchte sie nicht, er war einfach so wie er war. Mal sehen ob er nicht nur in unserer Erinnerung lebt. Aber das soll JN machen.
Das ist eine Menge Arbeit jetzt für das Wochenende und noch länger, nun kommen als nächstes die Perikopen dran, viel Vergnügen.

